Another day with Danny

März 26, 2008 - No Responses

Heute ist Mittwoch - folglich gibt es zum einen keine geplanten Stromausfaelle und zum anderen hat Danny seinen freien Tag,

Nach etwas langem Ausschlafen sind wir mit Claudi zu einem Hotelpool gelaufen und haben ne Runde geplanscht und waren Schwimmen, ich fand es nach einer Stunde wirklich fuerchterlich anzusehen, wie uebergewichtige ostdeutsche Pauschaltouristen neben uns sich lautstark aus einem schrottigen Reisefuehrer vorgelesen haben. Die liegen 2 Wochen am Pool und werden im AirconditionBus durch das Land gekarrt und glauben wirklich, sie haetten wirklich das Land und die Leute verstanden, sorry, das hoert sich ein wenig arrogant an, aber selbst wir, die wir anteilig mit den Leuten hier gearbeitet haben, Pause gemacht haben, auf Hochzeiten waren ( und Feiertage mitgefeiert haben, lach) fuehlen uns doch im wesentlichen immer noch fremd und das Land ist immer noch ein wunderbares, grosses Raetsel. Nun gut, jetzt mal der interessantere Touri-Teil, lach:

Danny und ich haben uns Haris Hero Honda geborgt und sind zu einem Tibetan Refugee Camp ausserhalb der Stadt gefahren. Nach knapp 40 Jahren ist das ein richtiges Dorf geworden - mit angeschlossenem buddhistischen Kloster….man hat uns erlaubt, sich mit in die Haupthalle des Klosters zu setzen und wir haben knapp 70 Moenchen (wie im Klischee kahlrasiert und dunkelrot und gelb gekleidet) beim Beten zugeschaut.

Es war wirklich ein beeindruckendes Gefuehl, wenn dieser grosse Maennerchor Texte rezitiert, Mantras singt und dabei immer wieder auf zwei riesige Trommeln geschlagen wird - so, dass sogar der Boden vibriert - dazu kommen noch riesige Trompeten und andere Blechinstrumente , im Hintergrund wabern Wolken von Duftstaebchen und Butterlampen durch den Raum, der im Halbdunkeln liegt…..nach einer guten Stunde konnten wir uns loesen und sind noch ein wenig durchs Dorf gestromert - wurden wie ueblich von Souvenirhaendlern mit dem immergleichen Angebot angesprochen und sind alten, buckligen Frauen mit Gebetsmuehle in der einen Hand im Uhrzeigersinn ums Kloster gefolgt.

Nachtrag:

Habe ganz vergessen, davon zu berichten, dass wir in eine Teppichladen waren…auf Dannys Joke hin, er moechte nur Teppiche aus Kinderarbeit haben, hat der freundliche Herr uns gegenueber in eine alte Scheune/ Halle gebracht, in der dutzende Frauen gerade an alten hoelzernen Webstuehlen gearbeitet haben. Wir haben uns hinter sie gesetzt und zugeschaut, wahnsinnig, mit welcher Praezision und Schnelligkeit die alten Damen teilweise gearbeitet haben….ploetzlich stuermten dann aber saemtliche Frauen mit Buendeln von Freundschaftsbaendchen auf uns ein und forderten uns nett, aber massiv gestikulierend & kreischend zum Kauf auf…..ich habe lustige Bilder von den gestikulierenden Leuten gemacht

Wann ihr mich wiederhabt und was ich heute sonst so gemacht habe…

März 25, 2008 - No Responses

So, noch mal fuer alle, ich fliege am 7. April in Kathmandu los und werde am 8. April morgens in Muenchen landen - also wenn mich jemand abholen mag……sonst fahr ich auch gerne mit dem tollen ICE.

Ansonsten war ich heute nur mit Claudi in dem grossen indischen TeachingHospital in Pokhara und habe tolle, guenstige Medizinbuecher auf Englisch gekauft und mich ansonsten ueber die grandiose Busfahrt gefreut, eng wie in der beruehmten Sardinendose wars, mein Kopf haemmerte bei den Schalgloechern gegen die Decke und einen Meter tiefer klammerten sich zwei kleine Nepalikinder an meinen Hosenbeinen fest damit sie nicht umfielen…..

Gestern nachmittag war ich relativ spontan -nachdem ich Bjoern leider verabschieden musste - noch bei einer Yoga-Class. Sehr interessant und ich war erstaunt, wie viel das bringt, wenn es nur einen Lehrer fuer 4 Schueler gibt……noch dazu wenn er eine leicht hypnotisch wirkende , schwingende Stimme hat ( wer erinnert sich an die Schlange Ka aus Disneys Djungelbuch?!) und zeigt, wie man merkwuerdige Winkel mit seiner Wirbelsaeule formen kann…..jedenfalls waren wir nach den 90 Minuten einerseits komplett entspannt (mental) und andererseits komplett verspannt (muskulaer)….

Nun denn…..Gruesse aus dem Land mit dem beginnenden Wahlkampf

No beef in Hindu-country?!

März 25, 2008 - No Responses

Den Hindus, die hier ja offiziell 85% der Bevoelkerung stellen ist es bekanntlich verwehrt, Kuhfleisch zu essen (allgemein ausgedrueckt), das Ueberfahren einer heiligen Kuh kostet einige Hundert Euro Strafe, was schnelle mal das Jahreseinkommen ausmacht.

In pokhara gibt es ein Steakhaus!  Man bekommt dort ein unglaublich gutes Steak ( das Fleisch ist wirklich extrem zart und saftig) - und zwar legal…..keiner konnte uns sagen warum es erlaubt ist, wir wissen nur, dass das Fleisch gefroren aus Dehli oder Mumbay importiert wird, dort gibt es wohl eine der groessten Zerlegeanlagen fuer Rindfleisch in Asien (auch das ist uns nach wie vor ein Raetsel)…..

Unser lieber Hari wollte es sich nicht nehmen lassen und ist mitgekommen, ueber seinen Hinduschattten gehuepft und hat sich ein ganzes Stueck Rindersteak reingezogen, mal abwarten als was er wiedergeboren wird.

Ach ja, Wasserbueffel sind zwar biologisch mit dem Rind verwandt, darf aber geschlachtet und verzehrt werden….aber selbst manche Hindus finden das auch nicht gut.  Yak ist ebenfalls mit dem Rind verwandt, wird aber auch gerne und viel verspeist. Nebenbei, es gibt wunderbar leckeren Yakkaese, von der Wasserbueffelmilch habe ich ja vor einigen Wochen berichtet  (Kristi).

In Sachen Tibet

März 24, 2008 - No Responses

…..ein schwierige Thema,  weil wir hier auch nicht mehr mitbekommen als Ihr zu Hause…ich schreib mal kurz was wir mitbekommen haben…

An dem Tag nachdem es den ganzen Trouble in Lhasa gab, gab es in Pokhara einen grossen Lichterzug von Exiltibetern, die bekanntlich zahlreich in Pokhara und in Tibetan Refugee Camps um die Stadt herum leben.  Es wurden ueberall Flyer verteilt, die sehr traurig von den Geruechten aus Lhasa erzaehlten und der hoffnung, dass sich die Lage wieder beruhigt.

Geruechte sprechen von mindestens 100 Toten in Tibet, andere sagen mehrere Hundert und aehnlich viele Verhaftete…..das Fernsehen weiss auch nichts genaues, Nepal will sich allerdings auch nicht unbedingt mit China anlegen, man kann sich denken warum…das ist auch wohl der Grund dafuer, warum in KTM die Demonstrationen verboten wurden….

In der Stadt hier ist alles sonst unveraendert, man sieht haeufiger als frueher Touristen und auch einige Einheimische mit Free Tibet TShirts rumlaufen…..Reisen und Kurztrips nach Tibet werden nicht mehr von den Travel Agencies vermittelt da die Grenze komplett zu ist….und dementsprechend gibt es keine Neuigkeiten mehr…….

Porter-Talk

März 24, 2008 - No Responses

Hier mal die geistigen Erguesse unserer Porterjungs und ihrer Vorliebe auf gestelzte Reime in Englisch:

What to do in Kathmandu?!

See you soon after monsoon?!

Ke garne Ke garne (What to do, what to do….)

I am not married, i prefer to have girlfriends, you know, like european style….

Nepaliflat meint eine Wegstrecke, die nicht flat, also gerade ist, sondern der es einzig und allein an Treppen fehlt und dennoch locker mal 15% Steigung aufweist hoch wie runter…..eine wirklich ebene Wegstrecke nennt man als Porter dann besser European flat

Same same…but different   - all over the world, der selbe Spruch von Haendlern

No money, no honey

Don’ t hurry-chicken curry.

Are you from India?  -fragte unser Guide eine sehr westlich aussehende Dame mit asiatischer Herkunft, die Antwort war No, from Kathmandu…..   was schallendes Gelaechter der Guides ausloeste

Holland, Pancake country    - das wussten wir auch noch nicht

Bin wieder da….

März 23, 2008 - No Responses

Liebe Leute, ich bin wieder in pokhara angekommen. Und zwar so gut wie gesund, leicht gebraeunt und voll guter Laune.

Vielen Dank fuer die Geburtstagsgruesse, leider schade, dass nur 3 Leute den Weg zu meiner Geburtstagsparty gefunden haben, smile.

Muss leider heute noch viele Dinge erledigen und deswegen gibt es erst mal nur eine Kurzuebersicht, die in den naechsten Tagen erweitert wird.

Annapurna Basecamp Trail (ABC)

März 23, 2008 - No Responses

Tag 1

 

Taxifahrt nach Naya Pul, von dort per Fuss nach Ghandruk

5,5-6 Std. 1000m ascent

Da ich immer noch Bauchschmerzen bzw. Kraempfe hatte, haben wir uns entschieden, zum einen mit Claudia und Franzi zu gehen und zum anderen fuer mich noch einen Porter zu organisieren. Das passte ganz gut, da die beiden Maedels sich auch einen Porterguide nehmen wollten.

Somit waren wir mit Dal (“Linse”) und Bhat ( in real Korna) unterwegs. Korna bekam direkt erst mal noch einen dritten Namen, naemlich Einaeugiger Bandit, die Bilder werden dann irgendwann mal zeigen warum…..

Es ging locker los, unterwegs wurde rast gemacht und von mir Suppe verspeist, eins meiner Hauptnahrungsmittel fuer die naechste Woche

Ab 15:00h hat es geregnet und wir waren froh, schon in Ghandruk angekommen zu sein

Tag 2

Ghandruk nach Chomrong

5 Stunden 770m ascent , 480m descent

Morgens bekam ich beim Fruehstueck erst mal eine tolle Geburtstagsueberraschung, gesunde Dinge fuer das Ueberleben in Nepal. Eine Gesichtsmaske fuer den Smog in Kathmandu sowie eine Dose Heineken fuers ABC.

Waehrend dem Marsch hat es erst mal wieder geregnet. Zum Glueck nur die letzten 10 Minuten und wir kamen halbwegs trocken in Chomrong an. Dafuer war die Wegstrecke echt der Hammer, im Prinzip ging es erst mal nur hoch, dann ging es einige Hundert Hoehenmeter runter um ueber eine kleine Behelfsbruecke den Fluss zu ueberqueren und dann ging es quasi auf der anderen Seite einige Hundert HM nach oben, dann ein wenig Nepaliflat und wir waren am Ziel.

Ansonsten ging es mir schon etwas besser und die kleinen Essenportionen blieben auch brav drin…..

Tag 3

Chomrong nach Himalaya Hotel

8 Stunden ……….ascent, ……….descent

Ein guter Start in den Tag, nach gerade einmal einer halben Stunde falle ich erst mal schoen einige Steinstufen runter – ausgerechnet waehrend ich mit Dal ueber Verletzungen von Portern und Guides an der Annapurnarunde quatsche. Das Handgelenk ist schoen aufgerissen und blutet, dank Iod brennt es auch noch den restlichen Tag nach…..

Mittagessen gab es in Bamboo, der Name ist Programm, lauter Bambuswaelder mit Blick auf die Annapurna Range

Kurz nach Bamboo fing es richtig heftig an zu regnen und wir durften dann (ich ohne Regenhose, die aus Gewichtsgruenden in D geblieben ist) noch schoen 1,5 std. Weiterlaufen….bei normalem Wetter haetten wir 2,5 std gebraucht, immer wieder bemerkenswert wie schnell man auf einmal wird wenn man keine Lust mehr auf Regen hat.

Wir waren richtig nass und richtig fertig als wir endlich Himalaya erreicht haben.

In den Dining Rooms der Lodges gibt es meist grosse Tische, unten drunter ist eine Metallplatte geklebt und aussenrum sind Decken an den Tisch genagelt. Gegen eine kleine Gebuehr wird dann ein Kerosinkocher unter den Tisch gestellt und es wird bald schon schoen warm…..Meist gibts dann noch Waescheleinen unter dem tisch an denen man seine nassen Klamotten trocknen kann, am naechsten Tag stinkt man zwar wie ein Kerosintanker aber na ja…..

Ansonsten war der abend maessig, nach einem Kartenspiel mit Laura und Jochen, die wir dort kennengelernt haben ging es auch schon frueh ins Bett, mit Extradecke und Daunenweste sowie Muetze halbwegs vor der Kaelte geschuetzt.

Tag 4

Himalaya Hotel nach Machapuchare Base Camp

860m ascent

 

Ein sehr dubioser Tag. Kurz gefasst, Mir ging es morgens gar nicht gut und ich bin eigentlich 5 Stunden lang mit Schwindel, Uebelkeit und einer Atemfrequenz von 30/min den anderen tapfer hinterhergewankt. Unterwegs hab ich offensichtlich einige Bilder gemacht, kann mich aber ehrlich gesagt nicht mehr so genau an die Ueberquerung der Lawinen etc Erinnern. Von daher eigentlich ganz praktisch, dass wir auf dem Rueckweg noch mal hier her gelaufen sind, lach…

Im MBC angekommen – gegen Mittag- und nach einer Suppe und ein wenig mehr Klarhheit im Kopf dann die Entscheidung, dass ich erst mal im MBC (3700m) bleibe und die anderen ins Annapurna Basecamp (4130m) weiterlaufen…..ich komme dann bei ausreichender Kraft einfach morgen frueh nach. Korna bleibt bei mir im MBC.

Den Nachmittag hab ich geschlafen, viel Tee getrunken und dabei zugeschaut, wie aus dem sonnigen Wetter erst mal Wolken und dann Gewitter mit Hagel wurde….sonst war keiner bei uns in der Huette ausser den beiden Nepalis die den Laden geschmissen haben. Es wurde dann auch schlagartig kalt, gegen 17:00h lag ich mit langer Hose, Fleecejacke, Softshell und Daunenjacke sowie Muetze und Handschuhen im Schlafsack. Korna lag unter einer dicken Decke zusammengerollt und zitterte vor sich hin. Gegen 300 Rupies Heatercharge, die ich alleine bezahlt hab wurde es dank des Kerosinkochers aushaltbar und Korna war mir mehr als dankbar…..draussen war es dann endgueltig stuermisch und ich sass am Tisch, hab alte franzoesische Zeitschriften gelesen und dem Huettenwirt wegen seines Interesses fuer die Zeitschrift immer wieder sachen uebersetzen duerfen. Ich hoffe, dass er nicht gemerkt hat, dass die Uebersetzung des oefteren mal freestyle war….

Tag 5

MBC nach ABC (4130m), dann zurueck nach Doban

9 Stunden 500m ascent, 1490m descent

Frueh um 6:30h endgueltig aufgewacht, frierend einen Tee getrunken und mit Korna um 7 losgelaufen, nach knapp 75 Minuten im ABC angekommen, dabei andere Leute mit 30 min Vorsprung ueberholt und oben von den anderen freudig empfangen worden. Die Sicht der Annapurna Range war maessig, der Machapuchare -mit immerhin knapp 7000m auch nicht gerade klein - dafuer einwandfrei.

Wir haben oben nen Tee getrunken, die ueblichen Fotos des Triumphes gemacht und noch gewartet bis der alte Russische Hubschrauber mit ein paar Heliski-Touristen endlich gestartet ist (Zitat: “Ihr braucht 4 Tage von Pokhara bis hier hoch, wir haben nur 25min Flugzeit gehabt”), ausserdem hab ich erfahren, dass denen dreien oben die Hoehe offensichtlich mehr ausgemacht hat als ich es im MBC hatte.

Gegen 10 sind wir dann runtergelaufen und haben es trotz maessigen Wetters bis Doban geschafft – und mal wieder zeitlich gut getimet mit dem Regen angekommen.

Beim Abstieg haben wir am Tempel der oertlichen Gottheit noch Blumen hinterlegt, ein kleines Dankeschoen…..oberhalb des Tempels soll man eigentlich weder Fleisch noch Eier verzehren, ich hab mich dank des Magens gerne dran gehalten, ich denke Bjoerns Karma ist wegen seines massiven Eierkonsums auf unserer Tour auf historische Tiefwerte gefallen, lach.

Tag 6

Doban bis Chomrong

6 Stunden

Eigentlich ne maessig interessante Laufetappe, man braucht ein wenigAusdauer, insbesondere kurz vor Chomrong, wenn man mal wieder abertausende Stufen laufen muss um endlich zur heissen Dusche zu gelangen.

In der Lodge angekommen, festgestellt, dass wir die einzigen Gaeste waren und daher sogar mal in den Genuss einer halbwegs sauberen Dusche kamen……ich erwaehne jetzt nur kurz, dass Bjoern erst mal unfreiwillig die Dusche demontiert hat.

Tag 7

Chomrong nach Jinudanda und weiter nach Syauli Bazaar

Nach hartem Abstieg von 1 Stunde( endlich mal wieder Treppen zum runterlaufen und -klettern) und mehr als 300 hoehenmetern ging es erst mal zu unglaublich tollen heissen Quellen, 5 meter neben dem Abfluss des Annapurnagebiets gelegen konnte man in Natursteinbecken sitzen und chillen. Zwischendurch sind wir in den eisigen Fluss gestiegen um uns runterzukuehlen und dann ging es zurueck ins warme Wasser mit der leichten Schwefelnote… Nach einem Mittagessen fiel es uns dann endgueltig schwer, wieder loszulaufen um das Tagesziel zu erreichen…. Lustigerweise haben wir an den Quellen Jochen und Laura wiedergetroffen, die sich kurzerhand uns angeschlossen haben. Der Weg nach Syauli Bazaar war ganz nett, mehr european flat und schoene Aussicht dabei, warmes Wetter mit Sonnenschein und die Wege gingen immer wieder durch die Innenhoefe der Locals, quasi durchs Wohnzimmer.

Abends schnell was gegessen und Karten gespielt und diskutiert, Dal und Bhat kamen dann auch irgendwann noch dazu und Dal hat seine Sympathien fuer die Maoisten gezeigt.

Tag 8

Syauli Bazaar nach Naya Puul

Nach einem maessigen Fruehstueck und einer langen, geruhsamen Nacht –nur gestoert durch die Eselkaravanen, die unter unserem Zimmer durchgetrieben wurden – ging es auf die letzte Etappe unserer Tour, nach 2 stunden european flat track (euro flat ist eben nicht Nepali Flat, was so viel wie “es ist steil, aber es gibt keine langen Steintreppen” bedeutet) zurueck zum ACAP checkpoint und dann per Jeep in einer Stunde auf schlechter Strasse und voller guter Laune zurueck nach Pokhara…..

Melde mich hiermit fuer einige Tage ab…..

März 14, 2008 - One Response

So, morgen kommt Bjoern angeflogen und wir werden uns wohl direkt auf den Weg zum Trekken machen (falls uns nicht vorher die Pest dahinrafft, lach).

Melde mich dann erst wieder vermutlich am 24.03 zurueck.

Bis dahin hoffentlich

Thomas

“Der Spiegel”

März 13, 2008 - No Responses

Es gibt nichts neues zu vermelden……ich haenge in der Gegend rum und warte drauf, dass meine Bauchschmerzen langsam mal verschwinden und ich gesund und munter mit bjoern am samstag losziehen kann.

Alles soweit eingekauft dafuer, das hab ich heute morgen gemacht, inkl. nepalesischer muesliriegel.  Dann hab ich bei Haris Bruder im Laden zufaellig einen aktuellen Spiegel entdeckt, ich war echt uebergluecklich und der Preis von fast 6 Euro war dafuer mehr als akzeptabel.

Ansonsten ist hier alles sehr ruhig im Moment, gestern abend hat es 50m neben unserem Hotel in den Stromleitungen ein  Feuerwerk gegeben, inkl. Lichterspiel und lauten Explosionen und es gab erst mal wieder keinen Strom heute. Und das obwohl der Mittwoch der einzige Tag ohne geplante Powercuts sein soll…..

A day with Danny

März 12, 2008 - No Responses

Danny hatte heut seinen freien Tag im Childrens Home.

Nach einem guten Fruehstueck am See sind wir mit dem OEPNV zum Mahandra Puul gefahren und haben ne Runde geshoppt. Und ich habe endlich einen Laden gefunden, der mir meine Klamotten fuer 2400 Rupies schneidert, es wurde direkt Mass genommen und ich kann die Sachen am Freitag abholen……

Nachmittags waren wir mit harry’s Hero Honda bei der Batcave und haben uns mit zwei lustigen Guides zehntausende von Fledermauesen angeschaut, die in der Hoehle greifbar ueber uns hingen und friedlich vor sich hinschlummerten, fuer den Ausgang musste man dann durch diverse Schlote halbklettern, halb kriechen und robben und man war wieder im Freien.

Dann gings weiter zum Mountaineering Museum, welches aber leider schon dicht war. Wir haben noch nen kurzen abstecher zum Altersheim gemacht, dass Hari gegruendet hat und haben der Baustelle hallo gesagt…..und  den zwei dutzend nepalesischen Rentnern ( der Aelteste ist vermutlich und angeblich sagenhafte 102 Jahre alt!).

Jetzt gehts unter die dusche und nachher grillen wir im Garten.

Am Samstag werde ich planmaessig mit Bjoern losgehen. Wir werden wohl den Jomsom Trail hochlaufen und dann wohl von Jomsom zurueckfliegen wenn das Wetter passt…..