What to do……vielleicht mal Rafting

Heute morgen um sieben gings los, wir sind in eine Touri-Reisebus Typ Seelenfaenger gestiegen und losgefahren….nach drei Stunden Fahrt ueber den Highway gen Kathmandu sind wir quasi auf freier Strecke wie vereinbart rausgeworfen worden und haben unseren lustigen dicken Raftingguide samt Material getroffen, die anderen Mitreisenden fuer den Bootstrip getroffen (Oli aus Liverpool, 2 Maedels aus Australien und den Heiko aus Dresden-noch Fragen?!). Nach schneller Einweisung wie man im Wasser ueberleben koennte ging es los.

Es zu beschreiben ist schwierig, es macht einfach riesig Spass und nach dem ersten Durchgang Whitewater ist man schon fast zu einem richtigen Team geworden, vorher gab es riesige Mengen Wasser ab, man fiel mal von einem Wellenberg mit dem Boot einen Meter nach unten bis man wieder Wasser unter dem Gummikiel hatte und viele andere tolle Dinge sind ebenfalls passiert.

Zwischen den Wildwasserabschnitten haben wir uns nett aus dem Boot fallen lassenn – oder sind gefallen worden – und sind mit Schwimmweste und Helm den Fluss runtergetrieben (er hiess uebrigens Trisuli River).  Irgendwann gabs Lunch auf einer Sandbank (inklusive Smalltalk mit Suedkoreanern, die sogar mal richtig Humor hatten, weil sie sich erst als Nordkoreaner ausgeben wollten, dann gings hurry hurry weiter (“ Peace Peace Rupies“), ploetzlich tauchten an den Felsen am Rand Menschen auf , die Natursteine rausgebrochen haben uns sie mit selbstgezimmerten Seilbahnen hoch ueber dem Wasser auf die andere Seite Richtung Strasse geschleppt haben………die Menschen waren ueberwiegend unter 12 und es ist irgendwie doch immer noch ein bescheidenes Gefuehl, dass man selber just for fun in einem Gummikahn in einem fremden Land nen Fluss runterfaehrt und sogar Geld dafuer zahlt und nebendran Kinder schwere Steine schleppen duerfen…..

Nach einigen Stunden war die Fahrt ( und das Baden sowie die Wasserschlachten mit anderen Raftern) vorbei, wir sind an den Rand gepaddelt und haben unseren Kram zur Strasse hochgeschleppt und unser Guide hat den ersten Local Bus nach Pokhara angehalten, dieser war leider totally overcrowded und wir sind notgedrungen und nicht unfreiwillig rooftop gefahren, nach 3 Stunden und 140 Strassenkilometern zog ploetzlich ein dicker Sturm auf, wie wir ihn bisher nicht hatten und ich sass dann die letzte halbe Stunde im Mittelgang des voellig ueberfuellten Busses auf einem der beliebten Nepalihocker bis wir die Stadt endlich erreicht hatten.

Eben gab es wieder Steak , mehr muss man wohl nicht sagen.

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